Unter „Weinheurigen“ versteht man Heurigen, die Wein aus eigener Erzeugung in ihrem Heurigenlokal ausschänken. „Heuriger“ wird aber auch der Wein der letzten Ernte, der bis 11. November des Folgejahres so bezeichnet werden darf, genannt.

Wachau-Heuriger

Der Heurige ist eine Institution, um die uns viele beneiden. So breit gefächert die Gastronomie in der Wachau ist, so trifft dies auch auf die Heurigen zu. Die Auswahl an genussreichen Plätzchen ist groß: Von urigen Buschenschänken und stimmungsvollen Kellergassen-Heurigen bis hin zu traditionsreichen Top-Winzern hat die sonnenverwöhnte Weinbauregion alles zu bieten, was Gaumen und Herz begehren.

Die Heurigen sind dabei so vielfältig wie die Wachau selbst. Jeder genießt einen Besuch beim Heurigen meist in einem alten Kellergewölbe oder aber auch im stylischen Ambiente. Eine gute Brettljause, vorzugsweise mit selbstgemachten Sachen, dazu frische, knusprige Wachauer Laberl und das eine oder andere Glaserl Wein – sei es ein pfeffriger Grüner Veltliner oder ein frischer Riesling. Aber nicht nur die lassen jedes Weinkennerherz höher schlagen, denn zu den Hauptsorten zählen noch Gelber Muskateller und Neuburger.

Wein Wetter in der Wachau

Oft werden diese Weine erst im November gelesen. Dass dies möglich ist, verdanken die Wachauer Winzer dem ausgeprägten Kleinklima, welches die Luft – durch die pannonische Strömung – am Tag erwärmt und bei Nacht strömt dagegen die kalte Luft aus dem Waldviertel und dem Dunkelsteinerwald ins Donautal hinab. Durch den fließenden Strom wird die kalte Luft wieder abgezogen, und die neuerliche Tageserwärmung kann einsetzen.

Ausg´steckt is…

Sich in einer der schönsten Landschaften der Welt zurücklehnen, international prämierten Wein zu verkosten und dabei die feinsten Delikatessen der regionalen Küche zu genießen, das sind die wirklich kostbaren Augenblicke im Leben.

…und wenn Sie wissen wollen wo der nächste Heurige ist, dann Augen auf – dort wo das Heurigenkranzerl oder der Föhrenbuschen hängt – nichts wie rein…