Wandern in der Wachau

Eine Art Renaissance erlebt zurzeit der Wanderurlaub in Österreich. Wandern in der Wachau ist wirklich ein Erlebnis – auch für Fortgeschrittene. Entlang der Donau geht es gemächlich dahin, doch dies kann sich rasch ändern. Die Wanderwege in der Wachau können überraschend steil sein … Wem Spitzenweine, Restaurants, Wachauer Laberl und Goldhauben nicht genügen, wer Landschaft und Natur dieses unvergleichlichen Tales mehr schätzt, der tauscht Auto mit Wanderschuhen und setzt sich zu Fuß in Bewegung.

Verliebt in die Wachauer Kultur- und Weinlandschaft

Verliebt in das südliche Flair und hingerissen vom Reiz des Wachauer Landes – so kennen die meisten die Wachau … Doch immer öfters haben die Besucher des romantischen Donautales Lust auf näherem Kontakt mit der Natur. Weißenkirchen in der Wachau hat eine Menge lohnender Ausflüge und Wanderungen anzubieten. Besonders malerisch sind Wanderungen durch die zahlreichen Weingärten und Kellergassen.
Die Kombination aus Weinbergen und Wäldern zwischen Krems an der Donau und Melk fördert das Wohlgefühl und gibt neue Kraft. Wer in solchem Umfeld wandert, spürt unweigerlich die wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Ein wahres Naturparadies.

Für jeden etwas in der Wachau

Und da es nicht immer eine Felswand sein muss, wandert man in der Wachau durch prachtvolle Robinen- und Eichenwälder und durch romantische Weingärten. Hier hat man Gelegenheit, die vor Generationen in mühevoller Arbeit kunstvoll errichteten Terrassen zu bewundern und studieren. Hier wachsen einige der besten Weine nicht nur Niederösterreichs, sondern Europas.

Welterbesteig Wachau – Ein Weg. Viele Ziele.

Als eines der „Gustostückerl“ wird der 2010 eröffnete Welterbesteig Wachau gewürdigt. Diese sanfte Wanderung führt über 220 km, die die dreizehn Welterbegemeinden sowie die Stifte Melk und Göttweig verbindet. Jeder Augenblick wird kostbar. Jeder Schritt bringt neue Blickwinkel – auf romantische Plätze und atemberaubende Kulissen. Sanfte Weinrieden werden von schroffen Felswänden unterbrochen. Wem das zu wenig ist, auf den wartet als Draufgabe der Jakobsweg zwischen den Stiften Göttweig und Melk.

Unterwegs auf dem Wachauer Jakobsweg

Dieser bietet die Möglichkeit, nicht nur zu gehen, sondern in sich zu gehen. Vor Kurzem wurden in Niederösterreich zwei Teilstücke des berühmten Pilgerwegs Jakobsweg wieder belebt. Der eine zwischen Stift Göttweig und Stift Melk, der zweite führt von Melk bis Persenbeug.
Der Ausgangspunkt für den Wachauer Jakobsweg ist Stift Göttweig. Das österreichische Montecassino, wie es oft liebevoll genannt wird, liegt gegenüber einer der schönsten Städte Österreichs, Krems an der Donau. Die erste Etappe führt den Pilger vom Mautern an der Donau nach Maria Langegg. Von hier geht es über Schloss Wolfstein nach Stift Melk. Der Weg erstreckt sich unter anderem durch den Dunkelsteiner Wald über circa 20 km. Für die Gesamtstrecke benötigt man ungefähr 12 Stunden.