Hotel-Weingasthof Donauwirt Geschichte

Die Geschichte des Hotel – Weingasthof Donauwirt beginnt im ehemaligen Haus Weißenkirchen 129 im Jahre 1524. Es diente ursprünglich als Bürgerhaus-Wohnung für Schöffmeister und Flößer.
Es taucht 1685 erstmals als Lesehof in der Steuerliste des Klosters Gaming auf. Nach verschiedensten Besitzern in Folge wird einem gewissen Anton Reisinger die Erlaubnis erteilt, hier das Gasthaus “Zum lustigen Bauern” zu führen. Mit dieser Erlaubnis, beginnt die Geschichte des Hotel-Weingasthof Donauwirt.
Dazu aus einer Verordnung aus dem Jahre 1854: “Das Kegelschieben beim Wirt A. Reisinger während des Gottesdienstes wird angezeigt!”
1867- übernimmt das Ehepaar Mang – die Ur-Urgroßeltern des heutigen Besitzers – das Wirtshaus. Nachdem deren Sohn gestorben war, heiratete die Schwiegertochter Dorothea ein zweites Mal und führte ab 1924 das Haus mit ihrem Ehemann Ignaz Graf. Detail am Rande im der Geschichte des Hotel-Weingasthof Donauwirt: Der Donauwirt war damals das erste Wirtshaus in der Wachau, das einen Kühlraum hatte, sowie einer der ersten Betriebe, die über einen eigenen Telefonanschluß verfügten – zu erreichen unter Telefonnummer 6…
Das Jahrhundert-Hochwasser von 1954 überflutete das Wirtshaus und sorgte für den Höchststand von 1,70m im Lokal.
1960 - übernimmt Tochter Dorothea gemeinsam mit ihrem Mann Adolf Zotl.
1975 - Hochwasser – Donau knietief im Lokal.
1983 - übernehmen Anton sen. und Dorothea Rosenberger, die Eltern des heutigen Besitzers das Gasthaus.
1984 - Hochwasser wieder knietief im Lokal.
1986 - Hochwasser
Mit 1990 beginnt ein neues Kapitel der Geschichte des Hotel-Weingasthof Donauwirt –
Toni und Maria Rosenberger , die jetzigen Betreiber, übernehmen den Betrieb und bauen großzügig um und aus (12 Gästezimmer, Neugestaltung des Lokals und des Gartens). Am 20.4.1991 wird eröffnet, von 2.-5.8.1991 steht das Hochwasser 1,80m im Haus. Nach 10-tägiger Aufräumarbeit sind am 15.8.1991 wieder alle Zimmer belegt und das Wirtshausleben geht weiter.
1992 - Komplettumbau der Küche.
1999 - Renovierung der 500 Jahre alten Kellergewölbe und Umbau in eine Vinothek,
2001 - Gestaltung des Bauerngartens.
2002 - im Februar ist “frisch machen” angesagt: das komplette Haus wird ausgemalt, die Gästezimmer frisch tapeziert und im Gastzimmer werden neue Vorhänge angeschafft bzw. die Sitzpolster erneuert.
Bisher eines der schwierigsten Kapitel in der Geschichte des Hotel-Weingasthof Donauwirt:
2002, März – Hochwasser vor Ostern, glimpflich mit vier Tagen Aufräumarbeit verlaufen.
2002, 13. August – um halb zehn Uhr vormittags wird der Donauwirt seinem Namen gerecht – das Haus steht 2,80m im Wasser (Vinothek, altes Gastzimmer, Lager, WC-Anlagen, Küche bis zur Decke). Am 16. August beginnen die Aufräumarbeiten. Bis zu einem halben Meter Schlamm bedeckt die Böden, die Decken in den WCs und Lagerräumen sind eingestürzt, der Garten nicht mehr vorhanden, die befestigten Teile haben sich gesenkt, was umfangreiche Kanalarbeiten erfordert.
Die Schäden sind wesentlich gewaltiger als angenommen, der Renovierungsaufwand enorm. Erst nach 8 Monaten kann wieder an eine Eröffnung gedacht werden.
Auf zu neuen Ufern in der Geschichte des Hotel-Weingasthof Donauwirt:
Seit 28. März 2003 heißt es wieder: Essen, Trinken, Wohnen, Feiern… beim Donauwirt!
2006, August – Hochwasser, insgesamt 3 Tage, glimpflich verlaufen “nur” wirtschaftlicher Schaden durch Stornos, usw.
2007, September – Hochwasser, mit Sandsäcken bei allen Eingängen, kompletter Räumung des Erdgeschosses und viel Einsatz aller Beteiligten, mit einem blauen Auge davon gekommen. “Nur” wirtschaftlicher Schaden durch Stornos von Zimmern und Veranstaltungen.
Ein sehr turbulenter Sommer in der Geschichte des Hotel-Weingasthof Donauwirt:
2009, 23. – 25. Juni – Hochwasser bis zu den Fensterbänken, wieder einmal komplette Räumung des Erdgeschosses und wiederum viel Einsatz aller Beteiligten. Mit Sandsäcken bei allen Eingängen, leider wieder wirtschaftlicher Schaden durch Stornos, usw. …
6. Juli – nach schweren Niederschlägen und durch die Baustelle im Bereich Grubbach – Sturzbach der Geröll, Baumstämme usw. mitführt. Überschwemmung vom Ort her. Mit Tafeln und umgekippten Tischen das Gröbste verhindert.
7. Juli – Sperre der B3 wegen Felssturz in Dürnstein – Kurz nach 21 Uhr löste sich ein riesiger Felsbrocken am Vogelbergsteig in Dürnstein, eine Stunde darauf ein zweiter, kleinerer.
